12 years a slave

Oscarreife Bilder: Lernen vom Kameramann Sean Bobbitt

Im letzten Jahr gab es einen ganz besonders aufwühlenden Film in den Kinos, der mit spektakulär schönen Bildern ein furchtbares Kapitel der amerikanischen Geschichte beschreibt. „12 Years A Slave“ konnte auch die Oscar-Jury begeistern und erhielt den Preis für „Bester Film“. Natürlich braucht es ein hervorragendes Drehbuch, engagierte Schauspieler und einen verbissenen Regisseur. Aber auch einen guten Director of Photography, der die Bilder, die im Kopf von Autor und Regisseur enstehen, dann real auf Zelluloid bannen und somit das Erlebnis Filmstory für jeden sichtbar wird. In einem Interview erläutert Bobbitt die Hintergründe zu seinen Beweggründen, wie er welche Szene plante und was er mit welchen Techniken ausdrücken wollte. Warum lässt er die Protagonisten in der wunderbaren Landschaft Louisianas, mit schönen Kamerafahrten und bei zauberhaftem Licht die brutalsten Qualen erleiden die wohl Menschen jemals anderen Menschen angetan haben. Warum entscheidet er sich an einigen Stellen für anstrengend lange One-Shot-Sequenzen (lange Zeit ohne Schnitt)?

Doch zunächstfür alle die den Film noch nicht gesehen haben, damit wir wissen worum es in dem Streifen überhaupt geht, hier der Trailer:

 

Und hier das cinefii Interview von Sean Bobbitt:

 

Wer mehr von Sean Bobbitt lernen möchte, dem sei dieser sehr interessante 1h 36min lange Mitschnitt eines ARRI Workshops empfohlen. Hier erläutert er viel Wissenswertes über die Art und Weise des Filmens mit einer Schulterkamera, das ganze versetzt mit etwas Lobhudelei für den Sponsor ARRI.

 

 

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures